Die Oberarmstraffung ist ein Eingriff, der gut ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Der Eingriff dauert ca. 3 – 3 1/2 Std. Der Oberarmstraffung geht in aller Regel eine Fettabsaugung voran. Anschließend wird die überschüssige Haut entfernt, so dass eine kaum sichtbare Narbe von der Achselhöhle bis zum Ellbogen verbleibt. Die Narbe liegt an der inneren Seite des Oberarmes, und ist somit im alltäglichen Leben kaum sichtbar. Die Rekonvaleszentzeit beträt ca. 10 – 14 Tage. Die sich nicht selbstauflösenden Hautfäden werden ca. nach 12- 14 Tagen gezogen. Für ca. 8 – 10 Tage trägt man elastische Wickel im Unter- und Oberarmbereich. Ich verwende hierbei nicht selbstauflösende Fäden, da hiermit eine sehr gute Narbenheilung verbunden ist. Bei sich selbstauflösenden Fäden (monocryl) kommt es durch die Zuckerverbindung häufig zu einer verzögerten Wundheilung und zu einer schlechteren Narbenheilung durch den hohen Zuckeranteil. Nach Entfernung der Fäden ist eine spezielle Narbenbehandlung empfehlenswert.
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Dr. med. J. Münzberg
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Facharzt für Chirurgie
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