Die Fettabsaugung (Liposuction) ist heute die am häufigsten durchgeführte Operation im Bereich der Plastischen Chirurgie.
Es handelt sich hierbei um ein standardisiertes Verfahren. Üblicherweise wird die Fettabsaugung in einer so genannten Tumeszenztechnik durchgeführt, d. h. es wird eine Flüssigkeit mit verschiedenen Zusätzen eingespritzt. Diese Zusätze dienen dazu, die Gefäße eng zu stellen (Suprarenin), um Blutergüsse zu vermeiden und somit die postoperative Schwellung zu minimieren. Die Fettabsaugung kann heutzutage sowohl in lokaler Betäubung/örtlicher Betäubung, als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Welche Narkoseform gewählt wird, ist individuell mit dem Patienten zu besprechen, und abhängig von den abzusaugenden Arealen. Üblicherweise werden heute dünne Kanülen von einem Durchmesser von 1-3 mm zur Fettabsaugung benutzt. Nach der Absaugung muss für 6-8Wochen eine Kompressionskleidung nach Maß im Bereich der abgesaugten Arealen getragen werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Postoperative Schmerzen sind vergleichbar mit einem Muskelkater, die in der Regel nach zwei bis drei Tagen verschwinden.
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