Die häufigste Brustanomalie ist die so genannte Tubuläre Brust oder umgangssprachlich: Knospenbrust.
Es ist eine angeborene Entwicklungsstörung, wobei das Einwachsen und die Verlängerung der Drüsengänge während der Fetalperiode (frühkindliche Entwicklungszeit im Mutterleib) ausgeblieben sind.
In der Pubertät kommt es durch das Wachstum der Brust erst zur sichtbaren und richtigen Ausbildung. Häufige Symptome sind dabei eine kleine Brustbasis und eine hoch stehende Brustumschlagsfalte. Häufig sind damit gleichzeitig eine sehr kleine (hyoplastische) Brust mit einem sehr großen Brustwarzenhof (Areola- Komplex) verbunden.
Man unterscheidet dabei vier Typen. Man geht davon aus das man hierbei die Brust in vier Teile (Quadranten) wie bei einem Kuchen teil
- Typ 1 zeigt das Fehlen der medialen (zur Mitte zeigend) untern (fußwärts gerichteten Quadranten.
- Typ 2 zeigt das Fehlen der beiden unteren Quadranten. Die Brustwarze ist jedoch nicht nach unter gerichtet.
- Typ 3 zeigt sich im Bereich der beiden unteren Quadranten einen deutlichen Mangel an Brustdrüsengewebe und die Brustware ist fußwärts gerichtet.
- Typ 4 zeigt, dass hierbei alle vier Quadranten der Brust verkleinert sind, wobei sich die Brustware wie eine Knospe nach vorne stülpt.
Abzugrenzen ist das so genannte Poland- Syndrom, bei dem zusätzlich der große Brustmuskel (Muskulus Pectoralis Mayor) fehlt.
Die operative Korrektur ist abhängig vom Stadium, und der Ausprägung/ Typ.
Häufig wird zum einen ein Brustimplantat zum Aufbau der Brust verwendet, zum anderen muss die Brustwarze/ Warzenhof (Mamillen-Areola- Komplex) korrigiert werden. Dabei wird der Warzenhof, passend zur Gegenseite, verkleinert. Zu dem wird die gesunde Brust häufig angleichend operiert. Häufig wird die größere Seite verkleinert (reduziert) und die zu klein geratene Brust mit Implantat vergrößert und gestrafft (siehe Brustverkleinerung/ Vergrößerung und Bruststraffung).
Die zweithäufigste Form ist die Brustasymmetrie, wobei die eine Brust deutlich größer ist als die andere Brust.
Diese Entwicklungsstörung tritt häufig mit der Pubertät bei Mädchen auf. Eine Korrektur sollte hier nicht vor dem 18/19 Lebensjahr durchgeführt werden. Erst nach Abschluss der kompletten Brustentwicklung kann eine sinnvolle angleichende Operation durchgeführt werden. Häufig wird die größere Seite reduziert und die Kleinere gestrafft (siehe Brustverkleinerung und Bruststraffung). Auf Wunsch kann auch die kleinere Seite der größeren Seite durch ein Brustimplantat angepasst werden.
Die Kosten für eine solche Operation werden nach Erstellung eines Gutachtens zurzeit noch häufig von den Krankenkassen übernommen.
Gerne schicken wir Ihnen weiters Informationsmaterial zu diesem Thema zu.
Ich würde mich freuen, Sie zu einem kostenlosen Beratungsgespräch in meiner Praxis begrüßen zu dürfen.
QUICKLINKS |
. |
|
WIR SIND FÜR SIE DA : |
. |
Bei Fragen können Sie uns erreichen unter: 0231 / 185 72 35 |
