Beim Nabelbruch (Umbilicalhernie) handelt es sich um eine tastbare Lücke im Nabelbereich. Jeder Bruch besteht aus einer Bruchforte, Bruchsack und Bruchinhalt. Die meisten Nabelbrüche sind angeboren. Es gibt auch so genannte Nabelrandbrüche (Paraumbilikalhernie) die erst im mittleren bis höerem Alter durch Bindegewebsschwäche auftreten. Bei den so genannten epigastrischen Brüchen handelt es sich um Bruchlücken, die in der Mittellinie des Oberbauches zwischen den so genannten geraden Bauchmuskeln liegen.
Meistens äußern sich Nabelbrüche durch immer wieder kehrende Schmerzen, insbesondere nach Anstrengung. Meist ist eine kleine Vorwölbung sichtbar. In seltenen Fällen kann es auch zu einem akuten schmerzhaften Ereignis kommen, dass heißt, das Bauchfell, oder sogar bei großen Brüchen, Darmanteil eingeklemmt werden. In diesem Fall handelt es sich um eine Notfallsituation, und bedarf sofortiger operativer Intervention.
Der operative Eingriff, der unter Vollnarkose sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden kann, bedarf einer Darstellung der Bruchforte und anschließend einem Verschluss der so genannten Bindegewebsplatten (Faszien), die nicht nur Stoß auf Stoß genäht werden, sondern überlappend nach einer besonderen Nahttechnik erfolgen (Fasziendopplung nach Mayo). Je nach Größe des Eingriffs ist das Einlegen einer Drainage erforderlich. Anschließend muss für ca. 10- 12 Wochen ein Bauchgurt getragen werde, um ein wieder auftreten des Bauchbruches zu vermeiden. In diesem Zeitraum dürfen auch keine großen Anstrengungen (Sport, schweres Heben) erfolgen. Die Kosten werden üblicherweise von der Krankenkasse übernommen.
Gerne schicken wir Ihnen weiteres Informationsmaterial zu diesem Thema zu. Ich würde mich freuen, Sie zu einem kostenlosen Beratungsgespräch in meiner Praxis begrüßen zu dürfen.
QUICKLINKS |
. |
|
WIR SIND FÜR SIE DA : |
. |
Bei Fragen können Sie uns erreichen unter: 0231 / 185 72 35 |
